Wer kann schon von sich sagen, ein Gedankengang gehöre ihm?

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Nur Online 6. Mai 2014

Zum Nachruf auf Karlheinz Deschner

von Gabriele Röwer, Mainz Wer meint, Karlheinz Deschner habe die Neuzeit nicht mehr erreicht, übersieht, dass er bereits vor dem Erscheinen des 1. Bandes der dann zehnbändigen, Ende des 18. Jahrhunderts endenden „Kriminalgeschichte des Christentums“ (1986-2013) in mehreren Phasen die neueste, durch die (zumeist geheimdiplomatischen) Verbindungen von Vatikan und europäischem (inkl. kroatischem) Faschismus besonders verbrechensreichenreiche Papstgeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts geschrieben hat: